Shanghai... II. DER BUND
...An unserem zweiten Tag in Shanghai entschieden wir uns die Stadt zu Fuß zu erkunden. Kaum aus dem Hostel kamen wir gleich an zahlreichen "ESS"ständen vorbei...

...Und wieder bestätigt sich, dass die Chinesen echt überall und egal in welcher Position schlafen können....

...Berufsverkehr. Roller sind hier total beliebt, denn die gibt es schon ab 150€ im Supermarkt zu kaufen...
...Fürs Frühstück haben wir dann allerdings doch eine Bäckerei den Straßenständen vorgezogen. Endlich mal wieder Croissants...
...Danach machten wir uns auf den Weg zum Renmin Square = Volksplatz, und kamen dabei an einigen interessanten Dingen vorbei....

...Angekommen am Renmin Square...
..Ging es durch den Park zum Stadtplanungsmuseum...

ps stadtmuseum
...Das Stadtmodell Shanghais...

...Die Expopavillons. Nicht zu übersehen, der deutsche...

...Und ungefähr so muss Shanghai dann in der Nacht von oben aussehen....
...Danach ging es weiter durch die Haupteinkaufsmeile Richtung Bund. Man kann schon erahnen wie das dort wohl nachts aussieht...

...Expomaskotchen...
...Und andere Eindrücke...
...Zwischen den unendlich vielen Menschen durchgequetscht, kamen wir endlich am Bund an. Dann hieß es Kameras bereit machen...

...Da hatten wir uns einmal kurz hingesetzt und schon wurden wieder einmal Fotos gemacht...

...Aus einer Person, die ein Bild mit uns wollte, wurden dann schnell um die 15...

...Also mit Anstellen bitte...
...Auch wenn die Sicht nicht perfekt war, gelangen uns einige gute Fotos von der anderen Uferseite, der New Pudong Area mit den zahlreichen Hochhäusern...
...Auf dem Rückweg zum Hostel traute Steven sich dann doch noch an die vielversprechend aussehenden Früchte heran...

...Schaufenster mal anders...

...Dieser kleine Chinese hat uns mir genauso großen Augen angeschaut, wie wir ihn...

...So hier ein paar Bilder von der nun beleuchteten Nanjing Road. Im Dunkeln noch beeindruckender als am Tag...

...Selbst an den Bäumen hängen kleine chinesische Lampions...
...So der dritte und letzte Teil folgt natürlich noch!!!
johannaschachi am 23. Oktober 10
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Shanghai... I. EXPO...
...Nachdem wir letztendlich doch noch einige von den hartumkämpften Zugtickets ergattern konnten, fuhren wir am Sonntagmorgen mit dem Zug Richtung Shanghai. Glücklicherweise zählte dieser zu den Schnellzügen Chinas und brauchte im Gegensatz zu herkömmlichen Zügen nur 14 Stunden, anstelle von 28. Die Entfernung nach Shanghai beträgt immerhin 2200km, wobei ein Ticket rund 50€ kostete. Welche Bahngesellschaft kann da schon mithalten?...

...Am Montag ging es dann auf die Expo. Punkt sieben standen wir an den Ticketschaltern um auch ja jede Minute des Tages auskosten zu können...

...Danach hieß es dann erstmal warten, bis die Tore öffneten. Aus einer Handvoll Chinesen, die mit uns für die Eintrittskarten anstanden, wurden schnell mehr...

...und mehr...

...Nach gründlichen Sicherheitskontrollen endlich auf dem Gelände, wussten wir zuerst gar nicht recht wohin. Unsere Taktik: Erst zu den europäischen Pavillons, da sowieso keine Chance bestand in den chinesischen reinzukommen. Die durchschnittliche Wartezeit betrug um die 4 Stunden. Zu diesem Zeitpunkt glaubten wir noch, dass dieser Tag ein etwas weniger gut besuchter wird...

...Schnell bestätigte sich jedoch das Gegenteil. Selten haben wir so viele Menschen auf einem Haufen gesehen. Und dabei ist das Expogelände riesig. An diesem Tag besuchten 623000 Menschen die Weltausstellung…
Hier der dänische Pavillon...

…Nicht zu vergessen die Fahrradfahrer, im passenden Design des Pavillons. Einmal oben angekommen, konnte jeder sich ein Fahrrad schnappen und herunter rollern...
Der lettische Pavillon

Im Detail...
Der Pavillon der Schweiz...

Im Detail...
Einer unserer Lieblinge, der britische Pavillon...

Im Detail...
…So und wo geht es nun als nächstes hin?? Das Gelände der Expo war riesig, 5,28km²...
Der italienische Pavillon
...Schon nach der Hälfte des Tages waren wir alle ziemlich geschafft. Dennoch hatten wir uns vorgenommen möglichst viele Pavillons zu mindenstens von Außen anzuschauen...
Der türkische Pavillon

...Ein perfekter Platz zum Ausruhen...
Der österreichische Pavillon
Der spanische Pavillon
...So wer hat den nun die Größere? Zusammen haben wir in Shanghai mal eben 2500 Fotos gemacht...
Der deutsche Pavillon
…Da ist er, der deutsche Pavillon. Bei Nacht sieht er fast genauso aus wie auf den Renderings...

...Als Deutsche mussten wir keine 4,5 Stunden warten, sondern konnten durch den VIP Eingang zur Ausstellung...

...Auch wenn wir nur wenige andere Pavillons von innen besichtigen konnten, zählte dieser sicherlich zu einem der besten. Allein die mit aus längsten Wartezeiten sprachen dafür...

...Die Chinesen waren auch alle ganz begeistert und genauso fleißig wie wir am Fotos machen...

...Der krönende Abschluss war die Show der pendelnden Kugel, die auf verschiedene Impulse reagierte...

...Der Wachmann hatte wohl anderes im Kopf...
Das Exhibition Center
Der Pavillon Saudi- Arabiens...
...Bei Tag und bei Nacht...
Der chinesische Pavillon
...Mit Abstand der größte und beeindruckteste von allen. Wie wär es auch anders zu erwarten gewesen...
Der südkoreanische Pavillon
Der Mexico-Pavillon
...Tagsüber haben wir ihn noch als Picknickfläche genutzt...

...Und abends konnten wir dann sogar ohne längere Wartezeit hinein. Wobei man doch sagen muss, dass wahrscheinlich die meisten Pavillons von Außen am sehenswertesten sind...
Der schwedische Pavillon
Der russische Pavillon
...Nach knapp 15 Stunden auf der Expo machten wir uns auf den Weg zurück zum Hostel, um wie alle anderen auch schlafen zu gehen...
...So das war der erste Teil, der zweite kommt auch bald...
johannaschachi am 23. Oktober 10
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...Kurzurlaub, 3 Tage in Dalian...
Montag
...Am Montag entschieden wir uns spontan mit Chen Lu nach Dalian zufahren. Zugtickets sind zurzeit recht schwer zubekommen, da momentan die Golden Week ist und jeder in den Urlaub fährt. Dalian liegt ungefähr 200km südlich von Shenyang auf einer Halbinsel. Nach 4 Stunden Zugfahrt kamen wir endlich erschöpft an...

...Auf dem Weg zum Hotel war es wirklich schön mal wieder etwas Meeresluft einzuatmen und keine "Staubnase" zuhaben. Gleichzeitig bekamen wir schon ein wenig von der Stadt zu sehen. Allerdings war ich etwas enttäuscht nur "wenige" Lichter zusehen. Chen Lu hat uns dann später erklärt, dass diese immer nur von 18- 22 Uhr eingeschaltet sind. Naja, die Chinesen müssen wohl so langsam auch mit dem Stromsparen anfangen...

...Unser Hotel befand sich in direkt in der Innenstadt und auch die Zimmer waren wirklich super. Eigentlich 3 Sterne. Bezahlt haben wir für 2 Nächte im Doppelzimmer nur 25€...
Dienstag
...Am Dienstag ging es morgens auf der Suche nach Frühstück gleich durch die Stadt. Im Gegensatz zu Shenyang bietet Dalian auch einige moderne sehenswerte Bauten...

...Nicht nur die Luft war relativ sauber. An allen möglichen Gebäuden hingen Fensterputzer...

...Solche Bilder müssen natürlich gleich fotografiert werden...
...In so ein Auto quetschen sich übrigens schon mal 4 dicke Chinesen...
...Innerhalb der Stadt kann man auch die traditionelle Bahn nehmen. Wobei man als Fußgänger hier noch mehr aufpassen muss, nicht überfahren zu werden...
...Restaurant auf Rädern...für alle die, die spontan etwas Hunger haben...
...Gerüstbau ist hier auch so eine Kunst für sich...
...Auf dem Weg zum Tigerstrand-Park und dem Hafen kamen wir an dieser sehr europäisch aussehenden Anlage vorbei...
...Am Ziel angekommen, gönnten wir uns eine kleine "Beratungspause". Kaum eine Minute ausgeruht, kamen sofort verschiedene Travelagents, die uns alle möglichen Touren und Tickets andrehen wollten...
... Letztendlich ließen wir uns dann zu einer Bootstour überreden . Das mehr oder weniger überladene Schiff war im Inneren mit Wohnzimmersofa und auf dem Deck mit Plastikgartenstühlen ausgestattet und tuckerte gemütlich vor sich hin...
...Vom Wasser aus ist Dalian stark skandinavisch geprägt. Wer würde schon vermuten, dass diese Fischer- Satteldachhäuschen in China stehen. Es gibt sogar einen Leuchtturm, nur fraglich ob dieser auch in Betrieb ist...
...Wie immer fleißig am Fotos schießen...
...Das ist übrigens Chen Lu, die ab März auch in Wismar studiert und uns bei allen möglichen Problemen zur Seite steht...
...Neben schöner Landschaft, die immer mehr von Baukränen übersät wird, kann man auf dem Wasser aber auch Tanker und viele kleine urige Fischerboote sehen...
...Nach dieser Tour wollten wir dann unbedingt weiter an den Strand. Dies war jedoch etwas schwierig. Viele Zäune und noch mehr Pilotis. Sportlich wie wir aber ja sind, haben wir es dann irgendwie geschafft runterzuklettern und den Menschenmassen für einige Minuten zu entkommen...
...Klippenangler...
...Anschließend ging es weiter in einen Park, kaum hingesetzt, kamen mal wieder ein paar Chinesen, die unbedingt mit uns ein Foto machen wollten...
...Die Chinesen sind absolute Olympia- Fans. In jeder Stadt gibt es Statuen der Olympischen Spiele....

...Auf der Suche nach etwas Essbarem...
...Aber auch von dort oben, leider immer noch Nichts in Sicht...
...Die Euphorie sinkt sichtlich...
...Skyline von Dalians Financial District. Und weitere Schnappschüsse...

...Endlich in der Mall angekommen, haben wir sogar Pizzahut entdeckt. Somit war der Abend gerettet...
Mittwoch
... Am Mittwoch wollten Lisa, Philipp und ich mit Chen Lu dann unbedingt in den Zoo. Die Anlage erstreckte sich über ein starkbewaldetes Berggebiet. Schon am Eingang gab es die erste positive Überraschung. Nur 6€, anstatt 12€. Das nenn ich mal Studententarif...
...Ein chinesischer Carlo. Einer der wenigen Esel, die keine Karre ziehen müssen oder auf dem Grill landen. Obwohl Esel ja hier eine echte Delikatesse ist...

...Vorsicht freilaufende Lamas...
...In einem Extrateil des Zoos waren die Tiere dann nicht so hoch eingezäunt und liefen frei herum...
...Einmal mit einer Giraffe auf Augenhöhe...
...Die Wölfe und die Leoparden konnten es kaum erwarten gefüttert zu werden...

...Die Hyäne hingegen war schon beim Verdauungsschläfchen...
...Das Futter steht gleich neben an, bereit verspeist zu werden. Immer schön im Blickwinkel der Raubkatzen...

l
...Die Löwen ganz relaxt. Die rechts oben erinnert schon ein wenig an Lilly...
...Da fahren wir extra in den Zoo um Pandas zu sehen und dann schläft der die ganze Zeit...

...So brauch einer noch eine Uhr, oder etwas Anderes?...
...Nach dem wir den Gipfel des Zoos erklommen hatten, ging es mit der vertrauenserweckenden Seilbahn wieder zurück ins Tal. Der Blick war einfach unbezahlbar...
...Anschließend trafen wir uns wieder alle in der Stadt. Hier noch ein paar Eindrücke...
...Leuchtschrift, im Dunkel alles schön und gut...
...Ein weiteres fantastisches architektonisches Phänomen. Die Klimaanlagen werden dezent an die Fassade angeklatscht...
...Wieder typisch. Die Jungs im Shoppingwahn. Gar nicht so leicht sie abzuhalten...

...Dieser Chinese wollte nur mal eben kurz seinen Laden aufräumen...

...Eine typische Gasse...
...So schnell war unser Kurzurlaub dann auch schon wieder vorbei. Den Rückweg vertrieben wir uns mit Bier, Bier und Bier...
johannaschachi am 09. Oktober 10
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...Woche 3 in China, Sportfest...
Wochenende
...Unser Wochenende verbrachten wir mit etwas Sport und Chinesischunterricht! Schließlich sollten wir für die kommenden freien Tage vorarbeiten und so mussten wir uns alle am Sonntag zu 8.30 Uhr aus den Betten quälen. Ein bisschen was haben wir hier in der Zwischenzeit auch schon gelernt. Hier mal ein Tafelbild aus einer unserer letzten Stunden...

Sieht ja schon etwas kompliziert aus, oder nicht? Die lateinische Umschrift (pinyin) ist wirklich sehr hilfreich. Die chinesischen Zeichen hingegen noch etwas schwierig. Das Abschreiben würde zu lange dauern, deshalb fotografieren wir alles Mögliche einfach ab...

...Am Sonntag hat sich Lisa dann nach langem Hin und Her noch zum Friseur bei uns auf dem Campus gewagt. Dafür hat sie alle möglichen chinesischen Begriffe aus dem Internet herausgesucht. Mit mehreren Wörterbüchern bewaffnet sind wir dann schließlich losgezogen. Den Friseuren war die Freude anzusehen. Nach mehreren Waschgängen und insgesamt 2 Friseuren (einen fürs Waschen und Föhnen, den anderen fürs Schneiden) konnte sich das Ergebnis dann wirklich sehen lassen und wir waren beide erleichtert. Kosten für Waschen, Schneiden, Föhnen: Ganze 15 Yuan, also 1,5 €. Da gehen wir in Zukunft bestimmt öfter hin...
Montag
...Am Montag hieß es dann noch früher aufstehen. Es war Sportfest, besser gesagt Sportparade. Leider ließ das Wetter an diesem Tag etwas zu wünschen übrig. Kälte, Regen, Wind und Gewitter. Nachdem wir alle kräftig durchgefroren waren, war dann jegliche Begeisterung verflogen.

Mit einem tollen YES, we can (ja, wir können chinesisch lernen?) T-shirt ausgestattet ging es dann hinter unserem Leitwolf und Fahnenträger Stefan hinterher...

... Alle mussten sich in Reih und Glied aufstellen und dann nacheinander in Gruppen (wir, die internationalen Studenten) auf dem Sportplatz eine Ehrenrunde drehen...

...Tja, bei uns Internationals sah das leider nicht so synchron aus wie bei den Chinesen. Aber die hatten ja auch alle ihre persönlichen Coachs...

...Das Stadion war bis auf den letzten Platz mit verschiedenen Gruppen in unterschiedlicher Kleidung gefüllt. Auch hier muss Ordnung sein...

...Jedes Mal wenn wir an einer neuen Zuschauergruppe vorbeikamen wurde laut getrommelt, geklatscht oder geschrien...

...Hier noch einmal ein Foto von einigen Internationals. Insgesamt sind wir um die 90. Davon kommen die meisten aus Korea. Wir Deutschen sind insgesamt 7...

...Auch wenn wir an den Wettkämpfen nicht teilnehmen konnten, fühlten wir uns nach dem ganzen Trubel und Applaus schon ein bisschen wie Olympiahelden...

...So nachher gibt es dann noch ein paar Bilder von meinem Geburtstag. In der Hoffnung, dass meine Internetverbindung mitspielt...
johannaschachi am 27. September 10
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