Unsere ersten Tage in China...
...Voll bepackt mit vielen Koffern kamen wir nach 4 Stunden Zugfahrt in Frankfurt am Flughafen an...
...Ankunft Frankfurt Flughafen...
...Dort war es dann nicht gerade leicht den richtigen Schalter zufinden. Vorbei an Absperrungen wegen "gefährlicher Gegenstände" musste ich mich dann noch einer Stichprobe stellen. Mein Laptop wurde auf Sprengstoff getestet. Naja, meine länglichen Blechdosen mit Vitaminen in meinem Laptoprucksack wirkten wohl sehr beängstigend. Aber Sicherheit geht ja schließlich vor...
Nach knapp 6 Stunden Flug erreichten wir dann Dubai. Hier war es um 6 Uhr schon 33°C schwül. Im Landeanflug konnte man die Vielfalt an Gebäuden bewundern, umgeben von nichts als Wüste und Wasser...
...Nach weiteren 7 Stunden erreichten wir schließlich Beijing. Die Flüge waren alles in allem sehr angenehm, der Service erstklassig und so verging die Zeit fast wie im Flug...
...Flughafen Beijing
...Ein Bekannter von Andreas und Steven organisierte im Vorraus für uns das Wichtigeste und so wurden wir am Flughafen von einem Fahrer abgeholt, der uns direkt zu unserem Hostel brachte. Für knapp 7€/Nacht waren wir in einem traditionell chinesischen Hutong (rechts im Bild), Hofhaus, untergebracht...
...rechts unser Häuschen, gelegen in einem Hutong...
...unser kleines gemütliches Zimmer im Hostel in Beijing...
...Am nächsten Tag ging es dann zu Fuß in die Stadt. Auf der Suche nach etwas Essbarem kamen wir durch eine der großen Einkaufstraßen, in der man neben Zara und Co. auch quietschbunte Spielzeugläden findet...
...Beijings Einkaufsstraßen...
...Immer für Neues offen, trauten wir uns dann doch in ein Restaurant. Da die meisten Chinesen schlechter Englisch sprechen als wir Chinesisch, war es nur von Vorteil, dass die meisten Speisekarten voll mit Bildern sind. Oft wird dabei Fleisch und Fisch in rohem Zustand abgebildet. Etwas gewöhunungsbedürftigt. Wir entschieden uns für Teigtaschen gefüllt mit Schweinefleisch, Gemüse und Ingwer und bestellten nach einer Portion, gleich zwei Weitere...
...Unser erstes chinesisches Essen...
...Danach machten wir uns auf den Weg zur Verbotenen Stadt...
...Auf dem Weg in die Verbotene Stadt...
...Leider schließt diese schon um 4 Uhr und so konnten wir nur noch die äußeren Gebäude besichtigen und nur wenige Fotos schießen. Die Chinesen waren vorallem damit beschäftigt heimlich uns zu fotografieren. Blonde und rote Haare scheinen sie überhaupt nicht zu kennen...
...Vor dem Mittagstor...
...Platz des Himmlischen Friedens..
...Es ist schon etwas anders hier in China. Zwölfspurige Straßen sind nichts Ungewöhnliches, Grün und Rot ist für Verkehrsteilnehmer das Gleiche. Ansonsten sieht man meistens deutsche Autos, vorallem VW und Audi. Allerdings kosten diese hier das Doppelte...
...12spurige Straße...
...Schwebende Teekanne...
...Abends trafen wir uns dann mit Gerrit, Stevens Bekanntem, der in Beijing studiert und aßen Japanisch. Wir waren alle sehr begeistert. Ingesamt waren wir knapp 15 Leute. Alles Studenten von überall auf der Welt, die in Beijing Chinesisch studieren. Es gab Tapan Yaki. Jeder Tisch hatte seinen eigenen Koch, serviert wurde von Sushi alles bis hin zu Steak, Aal (echt lecker), Jakobsmuscheln und gegrilltem Eis mit Banane. Selten haben wir so lecker gegessen...
...Japanisch, Tapan Yaki...
...Danach ging es dann noch Feiern. Als Europäer wurden wir von den Chinesen gleich in die VIP Lounge eingeladen und kräftig ausgefragt.Als Andreas die Schwester des vermeintlichen Chefs am Tisch angeboten wurde, verließen wir lieber schnell den Club. Auch wenn sich dies später als harmlos herausstellte...
...Partytime...
...Nach wenigen Stunden Schlaf, machten wir am nächsten Tag eine Tour zur Großen Mauer. Wir entschieden uns für einen weniger touristenüberlaufenen Ort, den älteren Teil. Allerdings war uns nicht bewusst, dass dieser aus kaputten Treppen ohne Geländer und steilen Auf- und Abstiegen bestand. Mit FlipFlops war das etwas schwierig...
...Auf der Mauer...
...Auf der Lauer...
Wir waren alle ganz schön wackelig auf den Beinen, das kann allerdings auch am Abend vorher gelegen haben. Für Menschen mit Höhenangst ist die Tour eine echte Herausforderung. Insgesamt waren wir 3 Stunden unterwegs. Die Bilder zeigen, dass es sich gelohnt hat...
...Vor dem Abgrund...
...Der Blick runter...
...Überrest eines Wachturms...
...Der lange Weg bis zum Gipfel...
... Ausblick...
...Ausblick...
...Ganz schön steil...
...Im Turm...
...Garnicht so leicht heil runterzukommen...
...Zur Belohnung gabs Abends dann Koreanisches Essen. Diesmal gab es einen Grill in der Mitte des Tisches und jeder konnte sein Essen selbst zubereiten. Auch lecker und echt günstig. Umgrechnet 3 Euro/Person...
...Koreansches Essen...
...Zum Abschluss unseres Beijingaufenthalts machten wir einen Abstecher zum Olympiastadion. Gelohnt haben sich die Tage auf jeden Fall. Wir wollen so schnell wie möglich wieder hin, um uns alles mal richtig anzuschauen...
...Olympiastadion bei Nacht...
...Um 7 Uhr morgens ging es dann am Freitag mit dem Zug nach Shenyang. Vier Stunden Fahrt, eigentlich kein Problem, wenn da nicht die steinharten Sitze und die dauerklingelnden Handys der Chinesen wären. Vom Bahnhof wurden wir dann von zwei Studenten abgeholt, die uns sofort freundlich umsorgten. Dann gings ab ins Wohnheim. Am Anfang ein kleiner Schock für alle, da die Sauberkeit vielleicht doch etwas zu Wünschen übrig ließ. Aber naja, es gibt Schlimmeres. Hier sind wir auf jeden Fall noch auffälliger. Vielen fallen ja fast die Augen raus im Vorbeigehen. Total komisch irgendwie. Abends gingen wir dann mit Studenten essen. Es war echt lustig, denn sie trinken und reden alle gern. Lisa und ich wurden von den Mädels gleich total nett aufgenommen. Sie sind so zuvorkommend, dass es schon echt unangenehm ist. Richten einem die Sachen, nehmen einen an die Hand beim Straßeüberqueren, Füllen einem das Essen auf und und und. Mal sehen wie lange wir das aushalten. Ist schon sehr unangenehm. Hier ein Bild von der Uni...
...An der Uni in Shenyang...
...Großeinkauf...
...Heute waren wir dann erstmal 4 Stunden im Supermarkt. Der hat allerdings auch 2 Etagen und so haben wir uns mit dem Nötigstens ausgestattet. Alles etwas umständlich mit den fremden Zeichen, aber geschafft haben wir es trotzdem...
So nun ist es fast 3 Uhr morgens, und ich werde jetzt mal schlafen gehen. Morgen gehen wir vielleicht mal Badminton spielen. Lisa und ich haben schon einen Coach in Aussicht. Naja am Montag geht dann ja auch das Studium los.
Gute Nacht und viel Spaß beim Lesen...